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Französische Regierung plant Investitionen im Umweltbereich. IHK bot eine Plattform zur Stärkung deutsch-französischer Kontakte - IHK München, am 19.04.2016

 

Die französische Regierung plant in den kommenden Jahren ihre Investitionen im Umweltbereich zu intensivieren. Es ist ein Investitionsvolumen von mehr als 450 Mrd. € bis zum Jahr 2020 vorgesehen. Eines der Hauptgeschäftsfelder von AGROLAB ist die Umweltanalytik mit rund 38% des Gesamtumsatzes. Um zukünftig auch weiterhin einer der Big-Player in diesem Geschäft zu sein, ist es unabdingbar über den Markt und das vorhandene Potenzial bestens informiert zu sein. Die IHK-Veranstaltung in München zum Thema „Umwelttechnologie in Frankreich“ wurde von unserem Management-Trainee Dr. Andreas Bantle daher zum Anlass genommen aktuelle Marktinformationen zusammenzutragen und die interkulturellen Aspekte deutsch-französischer Geschäftsbeziehungen kennenzulernen.

Erneuerbare Energien, Förderungen im Umweltsektor als auch die derzeitige Marktsituation waren Mittelpunkt der Veranstaltung

Eingerahmt von einer perfekten Organisation der Veranstaltung durch die IHK München haben neben dem französischen Generalkonsul Jean-Claude Brunet auch einige Vertreter aus Industrie und Wirtschaft zu einem abwechslungsreichen Veranstaltungsprogramm beigetragen. Neben aktuellen Marktentwicklungen im Bereich „Erneuerbare Energien“ wurden auch Daten zu aktuellen Förderungen im Umweltsektor sowie die Bedeutung der Wirtschaftsstandorte Lyon und Paris erörtert.

 

Besonders hervorzuheben war der Vortrag von Denis Jeanson, einem durch Heirat „bayerischen Franzosen“, der auf sehr unterhaltsame und gleichsam eindrucksvolle Weise die Unterschiede zwischen den Mentalitäten erörterte. Besonders in Geschäftsbeziehungen sind Franzosen demzufolge eher personenbezogen, während Deutsche eher sachorientiert arbeiten. Auch im Führungsstil gibt es Unterschiede: Während auf der hiesigen Seite des Rheins eher die Philosophie „primus inter pares“ regiert – also eher ein konsens-orientierter und partizipativer Führungsstil – ist in Frankreich eher ein direktiver und damit autoritärer Führungsstil üblich. Das hat folglich auch weitreichende Konsequenzen auf Entscheidungsprozesse und Diskussionsstile und beeinflusst darüber hinaus auch die Zusammenarbeit auf jeder Ebene. Weiterhin wurde der verschiedenartige Umgang bezüglich Regeln im Allgemeinen diskutiert sowie die Unterschiede im Kommunikationsstil erläutert.

Die IHK-Veranstaltung war ein Erfolg auf jeder Ebene: angefangen von interessanten Gesprächen bis hin zu einem guten Überblick über die aktuelle Marktsituation

Zusammenfassend kann man über die Veranstaltung der IHK in München berichten, dass nicht nur interessante Gespräche und Gelegenheiten zum Networking geboten waren, sondern auch ein umfassender Einblick in die aktuelle Marktsituation in Frankreich vermittelt wurde. Begleitet wurde die Veranstaltung auch von der Bayerischen Gesellschaft für Internationale Wirtschaftsbeziehungen mbH Bayern International einer vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie geförderten Vereinigung, die die Pollutec Messe in Frankreich organisatorisch unterstützt. Besonders bedanken möchten wir uns bei Frau Henke und ihrem Team sowie Herrn Lau von der IHK München für die interessante Veranstaltung.

 

 

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